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LobVR

 

 

Die Idee

Wir haben die Vision, durch die Möglichkeiten einer programmierten virtuellen Realität die Psychotherapie neu zu denken. Indem wir eine Anwendung anbieten, die individuell auf den Klienten zugeschnitten werden kann und dabei objektive Daten über dessen Therapieerfolg liefert, wollen wir die reguläre Therapie ergänzen und ein Angebot schaffen, der eigenen Psyche spielerisch zu begegnen. Dabei nutzen wir die Erfahrung, als Nutzer komplett in eine virtuelle Realität eintauchen zu können, was es uns ermöglicht therapeutische Situationen zu kreieren, die Emotionen erzeugen und deshalb einprägsam sind.

Um dies zu realisieren designen wir eine virtuelle Umgebung, die mit einem sogenannten Head-Mounted-Display (HMD) oder auch VR-Brille genannt, betreten werden kann. Sobald der Nutzer diese über den Kopf gezogen hat, betritt er eine Bild- und Soundkulisse, ganz ähnlich der realen Welt, die seine aktive Interaktion erfordert und ihn so Teil des Geschehens werden lässt. Da er dadurch nicht nur Beobachter, sondern auch eine selbsthandelnde Peron darstellt, können noch während der Therapiezeit z. B. aktiv Entscheidungsprozesse verinnerlicht oder die Überprüfung von Befürchtungen geübt werden. Dem Klienten wiederum ermöglicht dies, seine Bewältigungsfähigkeit zu stärken und sich so auf die Zeit nach der Therapie besser vorbereiten zu können.

 

 

Das Team

Wir sind fünf Studierende der Kognitionswissenschaft an der Universität Osnabrück, die sich im Sommer 2019 im Laufe eines Seminars zum Thema virtuelle Realität und Forschung kennengelernt haben. Nachdem im Laufe dieses Seminars ein Prototyp zur Konfrontationstherapie von Alkoholabhängigen entstanden ist, wollten wir als Gruppe die Frage beantworten, ob VR in der Therapie nützlich sein kann und haben mit Kooperationspartnern aus der Therapie unsere Idee weiterentwickelt. Unser erster Prototyp wird nun im Rahmen einer Abschlussarbeit in den nächsten Monaten getestet. Das Team, das waren zunächst Sumin Kim, Imke Mayer und Alexander Palatnik. In diesem Trio haben sie die Idee einer VR-Anwendung zum Thema Alkoholismus entwickelt. Nachdem im Laufe des Seminars Marc Viladrich und Timon Jäger hinzugekommen sind, wollten wir in neuer Konstellation auf unseren ersten Erfahrungen aufbauen und haben uns dazu dem Krankheitsbild der Essstörung zugewandt. Durch den interdisziplinaren Ansatz unseres Studiengangs, vereinen wir verschiedene Interessensfelder und Studienschwerpunkte, wie Psychologie, Informatik und Neurowissenschaften, in einem Team, was es uns ermöglicht die nötige Sensibilität und das Fachwissen in Bezug auf das Thema Psychotherapie mitzubringen.

 

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